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Wysam 333                                                   23.06.2018


Zum Einfahren blieb einmal mehr nicht viel Zeit, wollten wir eine bestmögliche Startposition einnehmen. In einem Fahrerfeld von mehr als 100 Athleten ist beim Start  Vorsicht geboten.
Pünktlich um 09.10 Uhr erfolgte der Startschuss. Eskortiert vom Startrichter im Pace-Car, fuhren wir vom alten Dorfzentrum hinunter in die Dorfebene, wo das Rennen nach ca. 1`ooo Meter frei gegeben wurde. Ich fühlte mich gleich von Beginn an in guter Form. Mit meinen lädierten Knien musste ich aber dennoch sehr vorsichtig haushalten. Denselben Fehler machen wie beim Bergrennen Susten – Leukerbad wollte ich  verhindern. Vorsichtig, jedoch mit einer beabsichtigten Tempodrosselung und kontrollierten Pedaldruck, ging`s in die erste Steigung.  
Meine Pace reichte nicht ganz, um mit der Spitze mithalten zu können und so war ich nach ca. vier Kilometern, begleitend von einem heftigen Gegenwind allein unterwegs.  In Palézieux  nach 50 km fuhr ich die erste von zwei Timestationen an, kodierte meine Chipkarte und fuhr gleich wieder los. Kurz vor Montet wurde ich auf Grund des permanenten Gegenwindes von sechs Mitkonkurrenten eingeholt. Ohne übergroße Anstrengungen folgte ich der Sechsergruppe und übernahm zur gegebenen Zeit auch meine obligate Führungsposition.
Nach der Timestation in Montet, fuhr ich gleich wieder los, doch leider in eine verkehrte Richtung,  was mich viel Zeit kostete. Nach 3 Std. 39 min und 19`  fuhr ich in Orbe über die Ziellinie.      (Das ist die effektive Fahrzeit, das heisst, ohne Kontrollposten Stop und zweimaliges Verfahren)    Mit meinem Rennen war ich sehr zufrieden und konnte die 112 km im Gegensatz zu Susten Leukerbad erst noch, fast schmerzlos hinter mir bringen.
Von Yannik und Sandro hatte ich während der Rennzeit nicht viel mitbekommen. In der hektischen Anfangsphase hatten wir uns aus den Augen verloren und so fuhr jeder sein eigenes Rennen. Wie ich nach dem Rennen erfuhr, hat sich Yannik leider in Montet bei der zweiten Timestation beachtlich verfahren. Ohne diesen Zwischenfall wäre er bestimmt eine sehr gute Zeit gefahren!
Ja und auch noch dieser Sandro. Er  hat sein erstes Rennen mit Bravour bestanden. Was er mit seinen wenigen Trainingskilometern geleistet hat, ist kaum zu glauben. Bravo, Gratulation meinen zwei lieben Schwiegersöhnen und Trainingspartnern.
Und, ohne ein gut funktionierendes Betreuerteam geht gar nichts. Larissa unser Teamchef die alles Organisatorische grandios erledigt hat und Corinne, die sich entschied, für einmal nicht aktiv am Rennen teilzunehmen, betreuten uns  hervorragend .
Mit Denise und Ambros, mit unserem kleinsten Fan Mia und meinem lieben Schatz, erhielten wir überdies  auch immer wieder  Fanunterstützung vom Straßenrand aus.
Danke an alle und bis zum nächsten Mal!

PS. Im Ziel angekommen vergass ich die Digitalkarte (Zeitmessung) einzulesen! 


Bergrennen Susten - Leukerbad            11.06,2018

Es ist schon mehr als ein Jahrzehnt her, als ich das letzte Mal am Bergrennen Susten – Leukerbad am Start war.  Mit Yannik, dem Freund meiner jüngsten Tochter Larissa, habe ich mich entschlossen, wieder mal am Berg - Radrennen teilzunehmen.

In der Zwischenzeit hat sich viel verändert.  Seit einigen  Jahren gibt es eine neue Streckenführung.  Über die Kantonsstrasse T9  geht`s zuerst nach Salgesch, dann hoch über  Varen, hinunter nach Leuk und erst von da an wird in die frühere Orginalstrecke eingebogen, die hinauf nach Leukerbad führt.

Der Start erfolgte um 09.oo Uhr. Die Lufttemperatur lag bei angenehmen 20°  und so fuhren wir hinter dem Pace – Car geschlossen mit ca. 45 km/h hinunter nach Salgesch. Am Kreisverkehr angekommen, wurde das Rennen von der Rennleitung frei gegeben.

Nur kurze Zeit nach der Beschleunigungs Phase, musste ich den Druck auf die Pedale stark reduzieren. Der Schmerz in meinem lädierten Knie war zu gross. Ich musste beinahe das gesamte Feld ziehen lassen. Ganz kurz überlegte ich, ob ich das Rennen nicht besser aufgeben sollte. Doch nein, aufgeben wollte ich nicht.

Also fuhr ich das Rennen zu Ende, auch wenn ich etwas gar viel Zeit verlor. Große Freude hingegen bereitete mir der starke Wettkampf von Yannik. Toll gemacht, bin sehr stolz auf meinen Schwiegersohn! Es war sein 1. Radrennen mit einem tollen Ergebnis!

Danke allen unseren Betreuern für die tolle Unterstützung die wir unterwegs erhalten und erleben durften!  Bis zum nächsten Mal!


Ferien am Gardasee                                      19. 03. 2018

Wenn du dir im Monat März vornimmst ein paar Tage Ferien zu machen, dann flieg nach Mallorca, oder noch besser auf die Kanarischen Inseln.

Obwohl es uns hier am Gardasee zum wiederholten Mal sehr gut gefällt, ist es zu dieser Jahreszeit zum Radfahren einfach noch zu kalt
Trotz den vorausgesagten schlechten Prognosen, nahm ich mir heute vor den See zu umfahren. Zu den anfangs knappen 10° Lufttemperatur, begleitet mit  heftiger Bise,  wurde ich zu allem, ganz plötzlich noch von einem Hagelsturm überrascht. Spätestens zu diesem Zeitpunkt musste ich mein Training abbrechen und eingestehen, dass es unter derartigen Wetterbedingungen, so keinen Sinn gemacht hätte, noch weiter zu fahren.
Aus den anfänglich vorgenommenen 140 Km wurden es dann eben magere 40 Km.
Auch für die kommenden Tage sind die Wetter - Aussichten alles andere als rosig. Ja jetzt was soll`s, angesichts den kalten und nassen Vorhersagen, finde ich zunehmend Zeit, mit meinem lieben Schatz die Einkaufszentren in der Umgebung etwas minuziöser durchzustöbern und uns auch anderweitig zu amüsieren.

 


                                                                                                                                                                                                     08.03.2018
Jetzt geiz los!

Nachdem ich in letzter Zeit Trainingsfahrten hinauf zum Skilift Moosalp unternommen habe, gings heute zum 1. Mal in die Talebene nach Riddes.
Mit Yannik, dem Freund meiner Tochter Larissa, war die Trainingsfahrt doppelt motivierend.
Wie von mir nicht anders erwartet, zeigte er eine eindrückliche Leistung. Seit einigen Monaten ist Yannik mit einer gezielten Gewichtsabnahme beschäftigt. (Keine Diät) In der Zwischenzeit hat er fast vierzig Kilo abgenommen. Wenn er die angestrebten achtzig Kilo erreicht hat und in der kommenden Zeit weiterhin auf eine geplante Ernährung achtet, wird aus ihm ein ambitionierter Radfahrer. An Talent und Willenskraft fehlt es bei ihm bestimmt nicht.
In Zukunft möchte ich meine Webseite wieder auf Aktuelle Ereignisse ausrichten. Ich hoffe das mein angekratztes Knie, es mir noch eine Zeitlang ermöglicht, ein Training durchzuführen, ehe ich endgültig unters Messer muss!