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11.07.2009

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                                                                                          RAAM-Finisher 2003...........


  
   Erfolg im Leben zu haben ist: Etwas Sein, etwas Schein und
  sehr viel Schwein


 Wenn du am RAAM ankommst, gewinnst du,
 ohne dabei siegen zu müssen!


   
Zwischen dem Ceasers, dem Trump Plaza und dem Casino, auf den  letzten Kilometern
  auf dem Atlantic Express Highway eskortiert von einer  Polizeikolonne, fuhr ich nach
  11 Tagen 23 Stunden und 47 Minuten auf dem berüchtigten Atlantic-Boardwalk rund  
  200 Kilometer südlich von New York ins Ziel, von dem ich schon immer geträumt hatte.
  Es war die Hölle auf Erden, was ich den 11 Tagen zwischen der West und der Ostküste  
  Nordamerikas erlebt hatte. Oft war ich sehr nahe dran das Rennen aufzugeben.
  Das ich mit nur einem Arm dieses längste und wohl härteste Radrennen zu  Ende fuhr grenzt
  an ein Wunder. Ausser zwei, drei die mir ganz nahe sind,
  hat mir niemand diesen riesen Erfolg zugetraut. Und so war es den auch
  und so wird es mir immer in Erinnerung bleiben. Ich bin mir sicher, wäre meine Frau
  und mein Bruder nicht gewesen, hätte ich das Ziel nie erreicht. Sie Beide wussten genau,
  wie viel mir dieses Rennen bedeuten sollte. Ich war oftmals am Boden zerstört,
  stand aber nach einem intensiven Gespräch mit meiner Frau und mit meinem
  Zwillingsbruder immer wieder auf  und fuhr weiter.1000 Km vor Atlantic City,
  überfiel mich plötzlich ein Gefühl, als müsste ich sterben. Ich weinte und fing an,
  mir Vorwürfe zu machen, warum und weshalb musstest du dir und deiner Familie sowas
  antun. Ich rief augenblicklich meinen Bruder zu mir, der mich Tag für Tag,24 Std  
  rund um die Uhr betreute und sagte zu ihm, das es nun endgültig vorbei sei
  und das ich das Rennen nicht mehr fortsetzen könne.
  In seinen Gesichtszügen konnte ich eine tiefe Enttäuschung herauslesen,
  aber auch Angst und tiefste Bedenken über meine Äusserungen.Aber dann, trotz
  hoffnungsloser Ausichten in dieser wohl kritischsten
  Situation brachte er es fertig, mich für ein fortsetzen des Rennen zu
  überreden zu motivieren, nachdem er erst 7 Km lang in brütender
  Hitze neben mir herlief.
  Dank einem grossartigem Team und dank der unerwarteten zusätzlich  nachgereisten
  Unterstützung von meinen Geschwister, Alfreda und Egon mit ihren Partnern, Willy
  und Astrid, das mich die letzten 1`000 km hervorragend unterstützt hatten,
  konnte ich meinen Traum verwirklichen.
  Ich hatte das kleinste aller Teams, aber das wohl Beste, sonst wäre der
  Traum das Raam mit nur einem Arm in der geforderten Zeit zu absolvieren,
  ein Traum  für immer geblieben.
  Um das RAAM aber erfolgreich beenden zu können ,heisst es nebst einem  
  super Team zu besitzen, tausende Stunden in die Vorbereitungen zu investieren
  und während des Rennens Schmerzen zu ertragen und dabei an die Grenze des körperlich
  Ertragbaren zu gehen.
  Das Race-Across-Amerika, ist härter als das Leben selbst.

 Das Race - Across - Amerika

  Auf der Zielfoto fehlen: Mario, Katja + Roman.
  Sie sind in der Millionenmetropole von Atlantic City auf der Suche nach
  dem verlorenem Raam-Finisher. Vor lauter Euphorie verpasste ich zwei
  Meilen vor dem Ziel die letzte Abzweigung.
  Bei dieser Aktion volor ich weitere drei Stunden und fast mein
  (unser)  gesamtes Unternehmen.
  Es wurde noch sehr eng mit der Zielankunft, aber unsere Devise war nie  anders als:
  Wir müssen fünf Minuten vor Ablauf der  RAAM-  ZEIT um die letzte Kurve sein. 

  Ende gut ......... Alles gut


     
Gott sei dank    


Sponsoren / Partner und Freunde


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