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   beny@furybeny.ch   



  
13.01.2010
  
Ohne Sport sind die Phantomschmerzen unerträglich.

  
Seit zehn Tagen trainiere ich wieder intensiv. Ohne regelmäßiges Ausdauertraining kann ich die   permanenten Phantomschmerzen kaum aushalten. Vor 23 Jahren haben Spezialärzte mir dringend   empfohlen Sport zu treiben. Nun wollte ich aufhören, aber es geht nicht.
  Die Schmerzmittel die ich täglich einnehmen muss,
  haben sich ohne Ausdauersport verdreifacht.
  Aus dieser Erkenntnis habe ich mich entschlossen, wieder vermehrt aufs Rennrad zu steigen

  
  
SPORT IST UND BLEIBT FÜR MICH DIE BESTE SCHMERZTHERAPIE

  
01.01.10
  
Neues Jahr, neue Motivation, neue Ziele!
 
  
Seit der Tortour habe ich mich sehr, sehr wenig mit Sport beschäftigt. Wollte es nicht und hatte auch
  keine Zeit dazu. Seit anfangs Oktober, jeweils am Mittwochabend ist aber Spinning angesagt auf das ich
  mich mit meiner Gruppe, mit der ich seit Jahren zusammen spinne,
 stehts sehr freue.
  Unser Motto: Gemeinsam werden wir stark.
  Was ich im 2010 an sportlichen Aktivitäten unternehmen werde steht noch in den Sternen.
  Sicher ist, ganz aufhören werde ich nie.


  
04.09.09
   
  
Das Rennen mit Zukunft!   
  
  
Es ist nicht so dass ich den Rennverlauf vergessen hätte, nein bestimmt nicht. Es sind seit dem Start  nun
  fast drei Wochen vergangen und nach einer derart langen Zeit interessiert das niemanden mehr.
  Ich habe es schlicht und einfach versäumt, weil ich den Bericht zu schreiben immer wieder vom einen auf   den anderen Tag verschoben hatte.
  Eines möchte ich aber dennoch nicht unnotiert lassen.
  Es war ein super geiles Rennen, mit Höhen und Tiefen. Ein Rennen das bestimmt Zukunft hat und an dem   Jahr für Jahr immer mehr Extremradfahrer Begeisterung finden werden.
  Meine Betreuer und ich fanden Sie, die Begeisterung. Haben die 1. Austragung geniessen dürfen, auch   wenn es manchmal für alle hart und anstregend war.
  Als Rennfahrer kann ich an der Veranstaltung nicht mehr teilnehmen. Vielleicht aber stimme ich dem   Antrag vom OK zu und werde mich für die nächsten Austragungen der Tortour als Sonderbeauftragter ins   25zig köpfige OK einschreiben lassen.
  Schaun wir mal!


  

  
19.08.2009
 
 
 Vor dem Startschuss in Reihnfelden    
  
  Es gibt nichts zu berichten, ausser das ich super drauf bin und mich zusammen mit meinen 12 Betreuern
  auf das Rennen freue.  
  

  
03.08.2009
  
Die Besichtigungstour von der Tortour ist zu Ende

  
Mit dem 1. August ging nicht nur mein 53zigstes Lebensjahr zu Ende, auch die Besichtigung der
  Tortour fand an diesem Tag sein Finish.
  Am 21.08.09 ist Verfahren streng verboten. Ich habe mir jede Ecke und jede Kannte ganz genau
  eingeprägt, so dass nichts mehr schief gehen kann.
  Nein, Spass bei Seite. Natürlich wäre es sehr motivierend wenn wir uns keinen einzigen Meter im Rennen   verfahren würden, aber so ganz einfach wird es wieder nicht.
   Zum Glück habe ich ein routiniertes Betreuerteam mit zwei super Navigatoren mit im Begleitfahrtzeug,
  auf die ich mich verlassen kann.
  Es wird ein sehr zäher Wettkampf, aber das ist ja das was ich mag und für das ich mich monatelang   vorbereitet habe.
  Ich bin gut drauf und freue mich auf den Start am 21.08.2009 morgens um 06.00 Uhr in Neuhausen am   Rheinfall.

   

  
11.07.2009  
  
Gut erholt zurück von der EM in Wiedlisbach.

  Schneller als erwartet konnte ich mit dem Training auf den Saison Höhepunkt fortfahren.   http://www.tortour.ch
  Normalerweise brauche ich bedeutend mehr Zeit, um mich nach einem längeren Rennen zu   regenerieren.   Der Grund liegt an der Verpflegung, die ich gegenüber den letzten Rennen massiv   umgestellt habe.
  Musste ich in den letzten Jahren immer mindestens 4 bis 5 Tage pausieren, konnte ich nach
  den 700 km vom letzten Wochenende ab Dienstag wieder umfangreich trainieren.
  Alles läuft wie geplant.
  Ich hoffe dass ich in den verbleibenden Wochen bis zum Start der Tortour weitere
  Form-Fortschritte machen kann.
  Bin sehr zuversichtlich und freue mich mit meinem Team zusammen auf den Startschuss in Schaffhausen   am Rheinfall vom 21.08.2009
 
  
PS. Vor vier Jahren, 2005 bei meiner letzten Teilnahme auf der Raamstrecke
  benötigte ich 24 Minuten länger und dies obwohl ich mich in diesem  Jahr 
  insgesamt 15 Km verfahren habe. WAS WÄRE WENN? 

 
 
  
Zeiten und Rangierungen meiner bisherigen 4 Teilnahmen in Wiedlisbach!
 

2005

Auf der RAAM - Distanz über 720 Km         1. Rang  Mit neuem Streckenrekod

24.13

2006

Auf der RAAM - Distanz über 720 Km         4. Rang

25.48

2007

Schweizerradmarathon über 600 Km           1. Rang

19.36

2008

War zu der Zeit mit dem Race-Across-Amerika beschäftigt!

 

2009

Auf der RAAM - Distanz über 720 Km          9. Rang

25.13

            
                                                     
                                               
                                             
  
01.07.2009
  
Der Trainingsaufbau auf das Jahres-Highlight 2009 stimmt!
  
  
Beim Einfahren stellte ich mit Genugtuung fest, dass es von der Tagesform her für uns ein gutes
   Rennen geben sollte. Die Form also stimmte und mein fünfköpfiges Betreuerteam war wie ich,
   top motiviert.
   Die Rennfahrer wurden in Minutenabständen auf die Strecke geschickt. Als Drittletzter von
   73 Startern nahm ich die 720 km lange Strecke in Angriff.  Die ersten Kilometer nach dem Start
   meinte ich gut zu kennen und sollten mir letztlich keine Probleme bereiten was die Streckenführung    anbelangte. Dem war aber leider nicht so.
   Nach bereits 8 km hätte ich links Richtung Basel abbiegen müssen, fuhr aber irrtümlicherweise    geradeaus weiter Richtung Olten.
   Meine Crew die zu diesem Zeitpunkt gerade beim Tanken war, erhielt von einem Zuschauer
   die Meldung dass ich in die falsche Richtung abgebogen sei. Übers Handy wurde ich dann
   nach ca. 5 km von meinen Betreuern zurück beordert.
   Dieses Missgeschick kostete uns schon ganz früh 15 Minuten was für uns alle nicht sehr
   motivierend war.
   Hinter uns befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr. Also, jetzt erst recht.
   Die verlorene Zeit musste irgendwie aufgeholt werden und das funktionierte nur mit grösserem    Pedaldruck.
   Bereits vor der 1. Timestation in Koblenz holten wir die ersten vor uns Gestarteten ein.
   Nach etwas mehr als 100 km ging’s in Zurzach über die Staatsgrenze nach Deutschland.
   Die Aufholjagd ging weiter.   Einer um den Andern liessen wir hinter uns, unter ihnen waren auch     RAAM-Finisher dabei.
   Wir waren Top unterwegs, als ich an meinem Leichtbaurennrad am Hinterrad einen Defekt erlitt.
   Ich musste schweren Herzens das Rennrad wechseln. Für kurze Zeit verlor ich
   verständlicherweise etwas die Motivation, doch mit viel Einfühlvermögen und Geschicklichkeit von    Seiten meines hervorragenden Teams, kehrte der Kampfgeist schnell wieder zurück.
   In Affoltern beim 7. Checkpoint nach 532 km, lag ich an 4. Stelle mit 10 min Rückstand auf
   den 3. Platzierten, Fabio Biasolo.
   Dieser erfreuliche Zwischenstand war zusätzliche Motivation für uns alle. Noch aber lagen 200 harte,    beschwerliche Kilometer vor uns.
   An einem derart langen Rennen wechseln sich Hoch und Tief dauernd ab.
   Inzwischen kann ich mit den wechselnden Gemütsfasen immer besser umgehen.
   Ein starkes Team im Rücken das dieses auf und ab wahrnimmt und so klug reagiert wie
   meines ist Gold wert und zeichnet es aus.
   Hinzu kommt das ich Unterwegs immer wieder und zu jeder Tageszeit mit ganz besonderen    Überraschungen rechnen darf.
   Einmal mehr waren es Alfreda und Willy die ganz plötzlich am Strassenrand aufblitzten.
   Ihr Erscheinen motivierte mich zusätzlich und gab mir neue Kräfte frei.
   Ein ganz lieber Kumpel von mir rief mich noch am Vortag an und versprach mir, dass er bestimmt
   irgendwo an der Strecke auftauchen würde und so war es dann auch.
   Piero einer meiner Betreuer am RAAM 08 mit seiner kleinen Francesca stand plötzlich vor mir am    Strassenrand.
   Ich freute mich riesig.
   Auch wenn wir es in Amerika nicht ganz ins Ziel geschafft hatten, überwältigten mich nur
   ganz schöne, unauslöschliche Erinnerungen. Für kurze Zeit hatte ich das Gefühl,
   am RAAM unterwegs zu sein.
   Aber zurück zum Rennen.
   Nach der 1. Zielpassage in Wangen nach 600 km ging’s für die RAAM Kategorie noch auf
   die 110 km Zusatzschlaufe. Kurz vor mir machte sich German mein Schwager und
   Trainingspartner auf sein 110 km langes Rennen.
   Sein Schatzjiboni Astrid nahm in unserem Begleitfahrtzeug Platz und ganz unverhofft hatte ich auf    einmal einen treuen Fan mehr ganz nah bei mir.
   Alles lief planmässig und wir kamen zügig voran, bis uns ein Wegweiser der absichtlich
   von irgendeiner Person ummanövriert wurde, viel unproduktive  Zeit kostete.
   Nur Dank ausgezeichneten Navigationskenntnissen von Andy und Co hielt sich die verlorene Zeit in    Grenzen.
   Und dann war es soweit. Nach 25 Stunden und 14 Minuten erreichten wir müde, aber alle samt    glücklich und hoch zufrieden das Ziel.
   Es war vollbracht. Einmal mehr hatten wir alle, alles gegeben. Gemeinsam haben wir Höhen
   und Tiefen gemeistert und uns nie aus der Ruhe bringen lassen.
   Mir bleibt nur noch eines, meiner Crew einen ganz grossen Dank auszusprechen.
   Ich hatte wie immer das beste Team an meiner Seite. In schwierigen und heiklen Situationen wussten    sie immer richtig zu reagieren.
   Sie waren allesamt echte Profis.
   Elfriede und Andreas liebe Freunde von uns aus Bürchen, so wie Stefan der Freund meiner Tochter    Corinne, waren zum  ersten Mal als Betreuer dabei. Sie verrichteten ihre Arbeit,
   als ob sie schon immer dabei gewesen wären. Einfach super grandios .
   Mit dabei waren natürlich mein lieber Schatz Rosmarie und meine sportbegeisterte Tochter Corinne.
   Sie hatten ihre  jahrelangen Erfahrungen am Start mit ins Begleitfahrtzeug genommen
   und haben diese meinen Debütanten bravurös übertragen.
   Nochmals herzlichen Dank an meine hervorragenden Betreuer und an meine Sponsoren.
   Einen ganz besonderen Dank möchte ich auch ans OK richten. Ohne Sie kämen wir nie in den Genuss    einer solchen grandiosen Veranstaltung, herzlichen Dank.    
   Auf ein Wiedersehn im 2010 / Beny + Crew
  

  Rangliste von der RAAM-quali in Wiedlisbach
   

 

1

Strebel

Thomas

CH

22: 24

2

Beeler

Christian

CH

23: 11

3

Paul

Bernd

D

23: 25

4

Nehls

Michael

D

23: 59

5

Biasiolo

Fabio

I

24: 11

6

Sialm

Fabian

CH

24: 16

7

Wirth

Christian

CH

24: 37

8

Zeindler

Nik

CH

24: 49

9

Furrer

Beny

CH

25: 14

10

Warner-Smith

Matthew

F

25: 17

11

Egli

Daniel

CH

25: 25

12

Egli

Rainer

CH

25: 25

13

Laureti

Paolo

I

25: 37

14

Jakob

Martin

CH

25: 49

15

Aste

Paolo

I

26: 00

16

Heinze

Achim

D

25: 25

17

Ruf

Simon

CH

26: 22

18

Nenniger

Christoph

CH

26: 34

19

Haller

Karl

CH

26: 39

20

Hager

Partick

A

26: 40

21

Burri

Christian

CH

26: 41

22

Wolf

Günter

D

27: 01

23

Saupriegel

Manuel

A

27: 16

24

Bursic

Ares

CR

27: 18

25

Koch

Hermann

D

28: 43

26

Müller

Mario

D

30: 17

27

Sickel

Florian

SLO

29: 08

 

Bei der 1. Zieldurchfahrt liessen sich 13 Athleten bei den  600 km klassieren!

17 Athleten gaben auf!

  
    
01.07.2009
    
3.- 4. Juli Europameisterschaft in Wiedlisbach über 720Km!
   
   
Meine Bilanz an diesem Langstreckenrennen aus den letzten drei Teilnahmen sieht sehr gut aus. 
    An der Europameisterschaft gibt es keine Alterskatogerien. Alle starten im selben Block!

  - 2005 / 1. Rang / Stellte ich auf der Raamstrecke über 720 Km in 24 Std 14 Min einen neuen
                             Streckenrekord auf. Schnitt 29.9 Kmh
  - 2006 / 4. Rang / Dieses Rennen zählte zur offiziellen Langdisdanz - Europameisterschaft
  - 2007 / 1. Rang /  Auf der Schweizerradmarathon Strecke über 600 Km

   In diesem Jahr zählt das Rennen wieder zur Europameisterschaft. Es sind so viele Solo-Fahrer am
   Start wie noch nie, deren 73 .
  
   












 

 




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